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Willkommen auf der Homepage der Lebenshilfe Hanau e.V.

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Informationen zum Bundesteilhabegesetz finden Sie hier

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Liebe Mitglieder,

wir laden Sie, Ihre Familie, Freunde und Bekannten ganz herzlich zu einem besonderen Kinoereignis ein.

Am 03. Dezember 2019, dem internationalen Welttag für Menschen mit Behinderung, wird bundesweit der Dokumentarfilm

„MENSCHSEIN“

aufgeführt.

Dieser Film, der mit eindrücklichen und aufrüttelnden Bildern das Leben von Menschen mit Behinderung in 23 Ländern dieser Welt zeigt, ist ein wichtiger Beitrag auf dem Weg zur Inklusion“, sagt die Schirmherrin des Films, Ulla Schmidt, Bundestagsabgeordnete und Bundesvorsitzende der Lebenshilfe.

In 405 Tagen bereiste Dennis Klein 23 Nationen, um Menschen mit Behinderungen in aller Welt zu begegnen. Im Gepäck seine Kamera. Im Kopf eine Frage: Was hat Menschsein mit Behinderung zu tun?

Die ungewöhnliche Weltreise ist ein „leidenschaftlicher Appell für die Inklusion und dafür, dass Menschen mit Behinderungen überall auf der Erde menschenwürdig leben sollten“.

Ein filmisches Abenteuer über Grenzen hinweg – auch über die eigenen.

Die Lebenshilfen des Main-Kinzig-Kreis, Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern, möchten mit Ihnen gemeinsam auf diese Reise von Dennis Klein gehen.

Die Vorführung beginnt um

17:30 Uhr im Kino Gelnhausen, Herzbachweg 1-3

Der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns Sie ab 17.00 Uhr begrüßen zu dürfen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Austausch.

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Liebe Mitglieder der Lebenshilfe Hanau,

wie viele von Ihnen bereits den Medien entnommen haben, tagt am 29.11.2019 der Bundesrat zum Angehörigen-Entlastungsgesetz.
Dieses Gesetz würde für Angehörigen von Menschen mit Behinderung eine erhebliche Verbesserung mit sich bringen.

Der bvkm – Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen mit Behinderung – hat dazu eine Aktion ins Leben gerufen, die wir gerne in unsere Verteiler geben, damit das Gesetz  auch per 01.01.2020 in Kraft treten kann.

Wir bitten Sie herzlich, dies zu unterstützen und den Musterbrief des bvkm zu unterschreiben und an den

Hessischen Ministerpräsidenten
Herrn Volker Bouffier
Georg-August-Zinn-Str.1
65183 Wiesbaden
zu senden. Alle weiteren Infos finden Sie unter

https://bvkm.de/ratgeber/angehoerigen-entlastungsgesetz-aktion-des-bvkm-unterstuetzen/
oder hier direkt nachzulesen:
Angehörigen-Entlastungsgesetz: Aktion des bvkm unterstützen!
EILT // Bundesrat tagt am 29.11.2019Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) ruft Menschen mit Behinderung, Familien mit behinderten Angehörigen und Organisationen der Behindertenselbsthilfe dazu auf, von den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten die Zustimmung zum Angehörigen-Entlastungsgesetz zu fordern. Nur wenn der Bundesrat dem Gesetz in seiner Sitzung am 29.11.2019 zustimmt, kann es wie geplant am 1.1.2020 in Kraft treten.

Ein Musterschreiben, das Sie nur noch mit Ihrem Absender sowie Ihrer Unterschrift versehen müssen und die Adressen der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten finden Sie hier:

Musterschreiben des bvkm zum Angehörigen-Entlastungsgesetz
Adressen der Ministerpräsidentinnen und –präsidenten
In dem am 7.11.2019 vom Bundestag beschlossenen Angehörigen-Entlastungsgesetz sind unter anderem folgende Verbesserungen für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen vorgesehen:

die Einführung der 100.000 Euro-Grenze für alle Leistungen der Sozialhilfe,
die Abschaffung des elterlichen Unterhaltsbeitrags in der Eingliederungshilfe,
die dauerhafte Förderung der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) und
die Klarstellung, dass Menschen mit Behinderung im Berufsbildungsbereich der Werkstatt für behinderte Menschen Anspruch auf Grundsicherung haben.
Derzeit sind die Zustimmung des Bundesrates und damit auch das geplante Inkrafttreten des Gesetzes zum 1.1.2020 ungewiss. Der bvkm hält es deshalb für wichtig, zum jetzigen Zeitpunkt an die Länder zu appellieren, den Weg für das Angehörigen-Entlastungsgesetz frei zu machen.

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung und hoffen sehr, dass das Angehörigen-Entlastungsgesetz in Kraft tritt.

Ihre
Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V. Hanau
Lieselotte Schaffer
1. Vorsitzende

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Das Netzwerk Inklusion Hanau und Main-Kinzig-Kreis veranstaltet einen inklusiven Elternstammtisch.

Seit mehr als 3 Jahren engagieren wir uns rund um das Thema Inklusion im Raum Hanau und Main-Kinzig-Kreis.
Welche Erfahrungen haben Sie mit Inklusion in Kindergarten, Schule, Freizeit und Beruf gemacht? Welche Themen interessieren Sie rund um Inklusion? Bei diesem Stammtisch möchten wir als Schwerpunkt den Bereich Wohnen setzen. Die anderen Themen kommen aber nicht zu kurz.
Herzlichst laden wir zu einem Austausch mit anderen Eltern bei unserem Stammtisch am Donnerstag, 21. November 2019 ab 19.00 Uhr bis ca. 21.30 Uhr ins Gärtnerhaus, Landstraße 1, 63454 Hanau-Kesselstadt ein.
Bei Teilnahme bitten wir um eine kurze Rückmeldung über das Kontaktformular unserer Homepage unter www.netzwerk-inklusion-hu-mkk.de.

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Der Landesverband der Lebenshilfe hat Anfang Oktober 2018 in der Landespressekonferenz gemeinsam mit der LAG Wohnen eine Studie über die Chancen von Menschen mit Behinderung auf dem Wohnungsmarkt in Hessen veröffentlicht. Die Studie ist Teil einer Kampagne für mehr bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit Behinderung in Hessen, welche der Landesverband der Lebenshilfe zur Landtagswahl, für die Zeit der Koalitionsverhandlungen und für die Zeit nach den Wahlen ausrollt.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.facebook.com/lebenshilfehessen/photos/a.1397916973843197/1601741340127425/?type=3&theater

Und hier: https://www.lebenshilfe-hessen.de/de/news/news/menschen-mit-behinderung-brauchen-mehr-bezahlbaren-barrierefreien-wohnraum.html

Der Forderung nach mehr bezahlbarem Wohnraum für Menschen mit Behinderung schließen wir uns an.
Der Vorstand der Lebenshilfe Hanau

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Lebenshilfe im Verbändebündnis gegen AfD Anfrage
Groß – Anzeige in der Frankfurter Allgemeinen diesen Sonntag

Liebe Mitglieder,
sehr geehrte Damen und Herren,

zu der Kleinen Anfrage der AfD Fraktion zu “Schwerbehinderte in Deutschland” hat der Bundesvorstand am letzten Freitag eine Erklärung abgegeben. In ihrem Antrag verknüpft die AfD Behinderung, Migrationshintergrund und Verwandtenehen und knüpft so an Nazi-Propaganda an. Schon am 21. März 2017 hatten Bundesvorstand und Bundeskammer beschlossen, Lebenshilfe und AfD sind nicht vereinbar!

Jetzt hat sich ein großes Verbändebündnis entschieden, mit einer halbseitigen Groß-Anzeige in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am 22. April gegen die AfD Position zu beziehen. Als Offener Brief wird dies auch an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages gesandt.

Der Text der Anzeige lautet:

Es geht uns alle an: Wachsam sein für Menschlichkeit! Wir sind entsetzt über die Anfrage der AfD im Deutschen Bundestag zur Schwerbehinderung in Deutschland. Die Fraktion der AfD erkundigt sich vordergründig nach der Zahl behinderter Menschen in Deutschland, suggeriert dabei jedoch in bösartiger Weise einen abwegigen Zusammenhang von Inzucht, behinderten Kindern und Migrantinnen und Migranten.

Es vermittelt sich darüber hinaus die Grundhaltung, Behinderung sei ein zu vermeidendes Übel.

Die Anfrage der AfD-Fraktion erinnert damit an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, in denen Menschen mit Behinderung das Lebensrecht aberkannt wurde und sie zu Hunderttausenden Opfer des Nationalsozialismus wurden.

Wir rufen die Bevölkerung auf, wachsam zu sein und sich entschlossen gegen diese unerträgliche Menschen- und Lebensfeindlichkeit zu stellen. Wir sagen „Nein“ zu jeder Abwertung von Menschen mit Behinderung und zu jeglicher Form des Rassismus. Ideologien der Ungleichwertigkeit menschlichen Lebens haben keinen Platz in diesem Land.

 

Unterzeichnende Organisationen:

Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland BAG, Selbsthilfe Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter, Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen, Bundesvereinigung Lebenshilfe, Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband, Deutsche AIDS-Hilfe, Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland, Paritätischer Gesamtverband, Sozialverband Deutschland SoVD, Sozialverband VdK Deutschland, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland

 

Gemeinsam können wir etwas erreichen! Stoppen wir dieses Gedankengut, bevor es beginnt.

 

Mit herzlichem Dank und freundlichen Grüßen!

Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a.D.
Bundesvorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe

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